a37d Oktoberfest 2010 in Paguera vom 08. bis 20. Oktober | blog.mehr-mallorca.de
Von Mallorcajasmin, 5. Oktober 2010, 10:11 Uhr

Kaum hat die Münchner Wies’n ihre Tore geschlossen, laufen die Vorbereitungen für das Event auf Mallorca. Vom 08. bis zum 20.10.2010 hat der kleine Bruder des größten deutschen Volksfestes in Paguera sein Zelt aufgeschlagen. Und auch dort geht es diesmal wieder zünftig zu und das für 12 lange Tage. Ein Zelt für 2000 Menschen steht auf der mallorquinischen Festwiese bereit und gleich daneben lädt der Biergarten mit 1400 Plätzen ein, um die Gäste mit bayrischen Schmankerl, wie Haxn, Weisswurst, Brezeln und Weißbier in Maßkrügen zu verwöhnen. Übrigens das Bier wird direkt aus dem Hofbräuhaus München nach Mallorca transportiert und wird knapp 10 Euro pro Maß kosten.

Täglich von 11 Uhr bis 24 Uhr hat die Wies’n geöffnet und bei original zünftiger, bayrischer Musik lässt die Feierstimmung nicht auf sich warten. Dafür reisen extra bayrische Blasmusik Kapellen aus dem Münchner Raum, vom Chiemsee und dem Bodensee an. Ab Freitag 11 Uhr heißt es dann also in Paguera: ” O`gsapft is!!” Viel Spaß dabei.

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Bisher 5 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Franz aus Trier

    Jedes Jahr ein Gaudi, wenn man sich anschaut, was da bewirkt wird. Da verkauft sogar der Grillmeister in Paguera Grill Hendl… Einfach genial Wir kommen jedes Jahr gern wieder. LG aus Trier.

  2. Kommentar von Stefan

    Wir waren dieses Jahr am 08. und 09.10. zu Gast auf dem Oktoberfest in Paguera. Der Besuch stand wieder auf dem Programm, da es und vor 2 Jahren extrem gut gefallen hat.

    So viel zur Erwartungshaltung - das war es dann aber auch schon. Dieses Jahr war es - zumindest in den ersten beiden Tagen eine Zumutung. Doch der Reihe nach:

    Am Freitag sind wir gegen Mittag ins Festzelt und wollten etwas essen und trinken. Gesagt getan, Getränke (die waren ok) und 2 halben Hendl mit Pommes sowie eine Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpürree zum sagenhaften Preis von 9,80 bzw. 6,80 bestellt.

    Sagenhaft deswegen, weil die Pommes zum Hendl überhaupt nicht durch und dafür aber fast kalt waren und man die Beilagen zur Bratwurst von der Menge her eher einem Sternerestaurant zugeordnet hätte. Dafür hat aber Senf gefehlt und das Sauerkraut war noch viel kälter als die Pommes zum Grillhendl.

    Ok, so schnell wollten wir uns nicht entmutigen lassen. Also um 19:30 ins Zelt und noch mit Mühe einen Tisch bekommen. Als wir dann gesessen haben wir uns gedacht, dass uns der Abend doch bestimmt für das Mittagessen entschädigen wird - bei der Fülle von Menschen im Zelt. Doch da hatten wir die Rechnung ohne den Wirt bzw. ohne den Kapellmeister des Musik- und Trachtenvereins Seefeld gemacht. Anfänglich ist die Menge noch mitgegangen, doch als sich dann herausstellte dass keinerlei Stimmungsmusik (auch nach Aufforderung, Buh- und Aufhören- Rufen des Publikums) gespielt wird ist das total gekippt. Was die Kombo geboten hat war eine absolute Frechheit oder Unvermögen, das mag ich nicht zu beeurteilen. Die Lautstärke war auch zu gering, um das ganze Zelt ausreichend zu beschallen.

    Beim Toilettenbesuch kam dann auch wieder die Erinnerung an 2008 hoch: 4 kleine Toilettenwagen für die ganze Meute, eindeutig zu wenig. Von den 50 Cent für die Nutzung ganz zu schweigen. Doch wie gesagt, das hatte sich gegenüber 2008 nicht geändert. Auf dem Rückweg ins Zelt ging der Weg dann an der Essenausgabe vorbei, dort standen viele Teller mit warmen Speisen und warteten auf Abholung. Und warteten und warteten…
    Richtig gut wurde es dann, als die Kapelle aufgehört hat und Musik vom Band gespielt wurde. Da kam richtig Stimmung auf, fast jeder hat mitgemacht und nach ca. 20-30 Minuten war dann schon wieder alles vorbei - Sperrstunde.

    Das war der Freitag. Nun zum Samstag:

    Der Abend begann wie gehabt, eine anscheinend gelangweilte Band der das Publikum wohl egal war. Zwischendurch wurde dann etwas andere Musik nicht mehr von den Seefelder Musikern gespielt und siehe da, extatische Stimmung kam auf. Bis der Musik- und Trachtenverein dann wieder das Ruder übernahm…
    Allgemein war der Samstag aber schon viel besser als der Freitag, vielleicht entwickelt sich da ja noch etwas. Und dann wird ja auch im Laufe der Veranstaltung noch die Kapelle ausgetauscht so dass noch Hoffnung bleibt.

    Und zu dem Gesangsduo im Beitrag von J.B. möchte ich mich auch nicht äussern…

    Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Veranstalter der letzten Jahre dieses Mal ein Oktoberfest im Megapark an der Playa de Palma ausrichten. Vielleicht läuft es da ja besser. Das in Paguera kann man sich auf jeden Fall schenken sollte sich hier nichts gravierendes mehr ändern.

    Stefan

  3. Kommentar von Thorbi

    Oktoberfest 2010 in Paguera

    Die Eröffnung am 08.10.2010 – Der Megareinfall!

    Wer die letzten Oktoberfeste in Paguera mitgemacht hat, wurde zur diesjährigen Eröffnung schwer enttäuscht.

    Voller Vorfreude auf den Fassanstich, der bisher auch auf Mallorca traditionell um 12:00 Uhr stattfand, wurde man vormittags erst im Zelt darauf hingewiesen, das dieser erst um 20:00 Uhr erfolgen wird.

    Na toll, keine Radionachrichten oder Printmedien wiesen einem Tage zuvor darauf hin.

    Da wir alteingesessene Zeltbesucher schon mal vor Ort waren, ließen wir uns nach einer überschaubaren Wartezeit das erste leckere Paulaner Bier schmecken. Der neutrale Nachgeschmack kam später nicht vom Bier, sondern von den lauwarmen bis kalten und ungesalzenen bayrischen Spezialitäten „Made in Mallorca“, Abel lässt Grüßen.

    Nach mehrfacher Rücksprache wurde immerhin eine Portion Salz nachgereicht, weil es weder Salz- noch Pfefferstreuer gab. Kopfschüttelnd und schmunzelnd ließen wir uns nach diesem „Gaumenschmaus“ von einem Gesangsduo auf ein zweites Maß einstimmen.

    Weil trotz bester Bemühungen der bayrischen Frohnaturen keine großartige Stimmung aufkam, sahen wir uns mal aufmerksam und kritisch um. Dabei fielen die dutzenden, zusammen gewürfelten Kellner und Kellnerinnen aus Paguera und Umgebung auf, die bei dem allabendlichen großen Andrang die Massen zügig bedienen sollen. (z.B. mit bis zu fünf Maß in einer Hand haltend)

    Wer die gängige Gastronomie auf Mallorca kennt weiß, dass das hiesige Personal kaum mehr als ein Tablett mit zwei Tassen Kaffee und Kuchen tragen kann, ohne aus der Puste zu kommen, geschweige denn, zwei oder mehr Maß zu tragen.

    Dennoch, vormittags war die Welt noch einiger Maßen in Ordnung. Zehn bis zwanzig Bedienstete hinter den Theken hatten mehr oder weniger nichts zu tun und langweilten sich. Die Abräumer in der Überzahl, wieselten gemächlich durch die Gänge und hielten die Tische frei von leeren Tellern und Gläsern. Na prima, dachte man sich, dass soviel ungeschultes Personal dem Ansturm gewachsen sein soll. Kein Trugschluss, wie sich zu späterer Stunde herausstellte.

    Nur gut, dass wir wenigstens drei Bedienungen aus der „alten bayrischen Garde“ erkannten, die als einzige „Profis“ durch Schnelligkeit und Professionalität auffielen. Also bloß einen Tisch am Abend sicherstellen, wo die drei bedienen.
    Eine weise Entscheidung, wie sich herausstellte.

    Es kam, wie es kommen musste, wenn ein „Jochen Mörz“ als gestandener Festzeltwirt mit einem unschätzbaren Know-how von Calvia vergrault wird und mal wieder der mallorquinische Größenwahn ausbricht, alles was Erfolg hat, zu kopieren und an sich zu reißen. Wie es aussieht, in diesem Fall unter dem Deckmäntelchen eines deutschen Mallorca Residenten, Herrn Krämer & S.L., als Zeltverleiher und Veranstalter.

    Dennoch, allen Spekulationen zum Trotz. Das Zelt steht in gewohnter Pracht und die Deko verspricht bayrische Gemütlichkeit, viel Spaß und freudiges Abfeiern.

    Wären da nicht die entscheidenden Faktoren, die eine erfolgreiche Umsetzung unerlässlich machen.

    1. gut eingespieltes professionelles Personal
    2. eine funktionierende Küche mit geschulten Köchen und Hilfspersonal
    3. warme, genießbare, bayrische Speisen (Kaffee und Kuchen, für Malloquiner?)
    4. Blaskapelle mit oder ohne Gesang am Vormittag/Nachmittag
    5. Stimmung verbreitende Blaskappelle oder Band mit Gesang am Abend!

    Leider vermisste man diese Kriterien am ersten Tag, erst recht am Abend, komplett und das Chaos war perfekt.

    Gegen 19:00 Uhr, wir trafen uns mit mehreren Klicken, füllte sich das Zelt unaufhaltsam. Eine Stunde später, die Blaskapelle dudelte vor sich hin, wobei im vorderen Drittel des Zeltes die Beschallung noch akzeptabel, im mittleren und hinteren Teil kaum mehr was zu hören war, sank die Laune reihenweise in den Untergrund.

    Unsere ausgesuchten „bayrischen Profis“ hatten alle Hände zu tun, um unseren Bestellungen nachzukommen. Aber, im Gegensatz zu den meisten anderen Sitzreihen, bekamen wir relativ zügig unsere Bierrationen. Auf die Speisen konnte man ewig warten, weil in der Küche Anarchie herrschte. Wurde endlich mal serviert, sah man in lange Gesichter, weil die Sachen kalt, falsch oder ungewürzt waren. Die Konsequenz, die Gerichte gingen teilweise komplett zurück.

    Die Resonanz war in allen Zeltbereichen gleich oder schlimmer. Im letzten Drittel beschwerten sich die Leute zudem, dass ausschließlich nur ganze Maß zu bekommen waren, den schleppenden Service und das kaum ein Gericht ankam.
    Von musikalischer Beschallung ganz zu Schweigen.

    Im vorderen Bereich wurde über Saunaverhältnisse und die vorgenannten Missstände geschimpft.

    Mit viel Galgenhumor kam hier und da vereinzelt ein bisschen Stimmung auf, die durch Witze und Humor zustande kam.

    Die Blaskapelle, insbesondere der Kapellmeister mit gelegentlichen Gesangseinlagen (und Witzchen, die keine verstand) kam einer Schlaftablette gleich, und servierte mit Arroganz und Überheblichkeit, alle Wunschkandidaten zu seine Füßen ab, die darum baten, ein bisschen Stimmungsmusik zu spielen. Diese Kapelle hätte Vormittags spielen müssen, weil hunderte von Besucher nicht zum Kaffeeklatsch gekommen sind.

    Wir sind doch sehr gespannt, ob die verantwortlichen Veranstalter aus den Fehlentscheidungen und Missständen gelernt haben, die Beschallung im Zelt verbessern und ein stimmungsorientiertes Abendprogramm bieten.

    Auf das der Samstagabend und die weiteren Tage ein Erfolg werden.

    Zu guter letzt, die Spatzen pfeifen es vom Dach. Sollte diese Veranstaltung ein Flop werden (da hausgemacht!), wird es voraussichtlich, laut Calvia, im kommenden Jahr kein Oktoberfest mehr in Paguera geben.

    Dennoch viel Spaß bei einem kühlen Paulaner und Tanzeinlagen auf den Bänken.

    Ihr J.B.

  4. Kommentar von W.S.

    zum vergleich zu den letzten 3 Jahren ist es nicht mehr so gut. Aber jetzt mischen auch die Spanier mit. Die Gemeinde Calvia hat so wie es immer ist wenn was gut läuft dem Veranstalter Hofbräuhaus HB für dieses Jahr keine Genehmigung erteilt.- Mit dem Grund zu viel Lärm Dreck u.s.w.- Das HB hatte sein ganzes Team mitgebracht wo auch alles soweit funktionierte. Das Bier war original Wiesenbier und nicht ein billiger Abklatsch von den Zapfanlagen. Wiesenbier ist wesentlich stärker. Die Bedienung kam aus Bayern und konnte auch 4 Maß sich merken und zusammen zählen-und war nicht betrunkener als die Gäste-von den schlechten Deutsch mal abgesehen.- Und die Musik Kapellen wechselten über den Abend und brachten richtig gute Stimmung ins Zelt, dagegen machte die Kapelle gestern zeitweise genau das Gegenteil.Man hatte den Eindruck die Lust fehlte oder vielleicht ist die Bezahlung ja nicht so gut weil da wieder einer mal richtig mitverdienen will.–An den Kassen sassen jetzt Spanier.- Schade das die Mallorquiner wenn was von anderen aufgezogen wird und dann noch gut läuft über irgendwelche tricks, dies sich dann anzueignen b.z.w. zu Kopieren was letzt endlich dann nicht mehr so läuftNachtrag: Und in den letzten Jahren wurde man auch nicht gezwungen jedes mal wenn man die Toilette besuchte 50Cent zu bezahlen- Aber auch hier sass jetzt eine Spanierin an der Kasse-

  5. Kommentar von Janine Dreiser

    Ich fliege Morgen wie jedes Jahr nach Mallorca. Als erstes gehen wir wie jedes Jahr zur „Mostra de la Llampuga“. Das ist ein guter Anfang für den Urlaub. Für jeden der zu der Zeit auf Mallorca ist, ist die „Mostra de la Llampuga“ nur zu empfehlen. Das Oktoberfest hört sich allerdings auch sehr gut an. Wir werden da sicher einmal vorbei schauen. Ist das eigentlich neu? Wie gesagt, wir sind jedes Jahr auf Mallorca. Aber davon höre ich zum ersten Mal.

    Grüße Jani

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