Das balearische Umweltministerium hat eine spezielle Sondereinheit gegen die Ziegenplage im Tramuntana - Gebirge eingesetzt. Mittlerweile gibt es geschätzte 40.000 wild lebende Ziegen, besonders betroffen ist die Gemeinde Andratx. Die Tiere fressen frische Pflanzentriebe ab und dringen, auf der Suche nach Nahrung, immer häufiger in Privatgrundstücke ein. Nun werden die Tiere, durch das Sondereinsatzkommando, lebend eingefangen und in das Auffangzentrum Natura Parc gebracht und dort getötet.
Ich habe das Treiben schon im letzten Jahr beobachtet. Allerdings mehr amüsiert, als verärgert. Pünktlich morgens um acht fielen die Tiere in die Anlage ein und solange man sie nicht störte, frassen sie alles was ihnen vor das Maul kam. Doch irgend wann ist es nicht mehr ganz so amüsant, denn viele Pflanzen leiden darunter und gehen ein. Außerdem zertrampelten die Ziegen Rasen und angelegte Beete und hinterließen stets eine, stinkende Spur!!! Das ist natürlich dann überhaupt nicht mehr schön, somit war es auch nur noch eine Frage der Zeit, wann die Besitzer und Anwohner der Anlagen oder Anwesen auf die Barrikaden gehen würden. Nun ist das Maß erreicht und eine schnelle Reaktion erfolgt.
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Kommentar von Spanien Tourist
1 16. Juni 2008, 00:34 Uhr |
Solange die Tiere lebend gefangen werden, sehe ich in der Anwendung keinerlei Probleme. Werde auch versuchen bei meinem nächsten Besuch in Spanien mir das ganze mal aus nächster Nähe anzuschauen, falls bis dahin nicht der Großteil der “Plage” weggeschafft wurden…
Für die jungen Pflanzen und wahrscheinlich auch für Bauern in dieser Region ist es natürlich beschwerlich, wenn immer wieder die jungen Triebe gefressen werden…