Die Gemeinde Andratx nutzt die internationale Tourismusbörse in Berlin um das angeschlagene Image der Orte Andratx und Port Andratx wieder aufzubessern. Alle Beteiligten ziehen da an einem Strang um den Gästen zu zeigen, welche Schönheiten und welche Vielfalt es rund um die Gemeinde gibt. Denn wenn es auch in der Vergangenheit viel Negativschlagzeilen gegeben hat sollte man eines nicht ausser Acht lassen, Andratx mit seinem vorgelagerten Hafen ist vergleichbar mit der Cote Azur, Sylt, Rügen, Kitzbühl und anderen bekannten Regionen, die auch immer wieder in die Schlagzeilen der Presse geraten, denn eins haben diese Orte alle gemeinsam, sie sind unvergleichlich und wunderschön, jeder auf seine Art und Weise.
Neues Image-Video für Andratx
Der Film soll ab morgen bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin zum Einsatz kommen. Vorgestellt wurde der Film von Andratxs Bürgermeister Jaume Porsell und dem balearischen Tourismusminister Joan Flaquer. In dem Video werden die touristischen und gastronomischen Vorzüge der Gemeinde sowie die Naturschönheiten und Strände rund um Andratx gezeigt. Das Video soll helfen, das angeschlagene Image nach dem Bauskandal um den ehemaligen Bürgermeister von Andratx, Eugenio Hidalgo, wieder aufzumöbeln. Insgesamt wurden mehr als 1.000 Kopien gemacht, die während der ITB in Berlin verteilt werden sollen.
Im Vorfeld der, ab morgen beginnenden, ITB in Berlin möchte ich einen Textbeitrag von der offizielen ITB - Homepage veröffentlichen, über die Landschafts - und Naturschutzgebiete der Balearen und damit schon mal einen kleinen Beitrag zum Umdenken betreffend Ihrer Besucher beitragen, denn die Inseln sind nicht nur Sonne, Wärme und Ballermann!
Lebendige Natur
Das kostbarste Gut der Illes Balears ist die Naturlandschaft. Sie zu schützen, zu vervollkommen und dem Besucher zugänglich zu machen, gehört zu den Anliegen der öffentlichen Verwaltung.
In diesem Rahmen hat die Inselregierung erst kürzlich zwei Grundstücke, Aubarca und Es Verger, im Nordosten Mallorcas, nördlich der Halbinsel von Artá, erworben, die aufgrund ihrer Lage eine praktisch unberührte Naturlandschaft besitzen. Die Gesamtfläche beträgt 1.128 Hektar, die den Besuchern offenstehen. Die Erhaltung der natürlichen Landschaft dieses Archipels hat eine ganze Reihe an gesetzlichen Vorschriften erfordert.
Mehr als 40% der Fläche der Illes Balears steht unter Naturschutz. 49 Naturschutzgebiete gibt es bisher auf der Insel Mallorca, 19 auf Menorca und 17 auf Eivissa und Formentera. Sechs dieser Naturschutzgebiete stehen unter einem besonderen Naturschutzverwaltungssystem: Der Nationalpark von Cabrera, das Naturreservat von Ses Salines in Eivissa und Formentera und die Naturparks von S’Albufera, Mondragó, sa Dragonera sowie s’Albufera des Grau.
Menorca trägt außerdem das internationale Gütezeichen eines Biosphären-Reservats, das ihr von der UNESCO verliehen wurde. Damit möchte die Organisation die Arbeit zum Schutz der einmaligen Umwelt belohnen und unterstützen. Die nahezu intakte Umwelt auf dieser Insel sucht weltweit ihresgleichen. Der Einsatz für die biologische Vielfalt, der Ehrgeiz, ein natürliches und historisches Erbe zu bewahren, damit es den Lauf der Zeit überdauert und schließlich das Engagement für die Umwelt machen Menorca zu einer harmonischen Insel mit Vorbildfunktion.
Stellvertretend für andere geschützte Gebiete der Insel soll hier nur der Naturpark Albufera d’es Grau genannt werden. Er bietet vor allem Wasser- und Zugvögeln Zuflucht und ist aus Sicht von Ornithologen eines der wertvollsten Feuchtbiotope Südeuropas. Menorcas Küste ist praktisch von Feriensiedlungen verschont geblieben. Dafür wird der Reisende unzählige kleine, unberührte Buchten entdecken, die seine ungeteilte Begeisterung finden werden.
Überall auf den Illes Balears gibt es weitere Naturparks. Auf der Insel Mallorca liegen die Parks Sa Dragonera, Mondragó und Albufera d’Alcúdia sowie der Nationalpark Cabrera-Archipel südöstlich von Palma. Auf Cabrera darf pro Tag nur eine begrenzte Anzahl von Booten anlegen. Dadurch ist einerseits der Schutz der Inselgruppe gewährleistet, andererseits können Interessierte den Archipel kennenlernen und in der warmen Jahreszeit im herrlich klaren Wasser Cabreras ein Bad nehmen. In einem kleinen Geschichtsmuseum kann sich der Reisende ein Bild von der wechselvollen Vergangenheit der Inselgruppe machen.
S’Albufera d’Alcúdia ist wie Es Grau auf Menorca Nistgebiet für Zugvögel. Man kann das Landschaftsschutzgebiet zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Die Wege sind gut ausgeschildert und auf Hinweistafeln erfährt der Wißbegierige viel Wissenswertes über den Biotop. Ähnlich ist es in Mondragó, einem Naturpark nahe der Gemeinde Santanyí im Südosten der Insel. In dieser Gegend gibt es paradiesische Strände weitab vom Trubel anderer, dichtbesiedelter Gebiete.
Sa Dragonera ist ebenfalls ein Naturpark, der nur über den Wasserweg zu erreichen ist. Von den nahegelegenen Küstenorten, wie Sant Elm oder Port d’Andratx, fahren Boote auf die große Insel. Auf Grund ihrer faszinierenden Silhouette, ist Sa Dragonera (Dracheninsel) ein besonders beliebtes Fotomotiv.
Die Insel liegt gegenüber der Südspitze der Serra de Tramuntana, dem bergigen Rückgrat Mallorcas. Hier verbergen sich idyllische Dörfer und verträumte Ecken, Schlupfwinkel für Künstler, Bohemiens und Philanthropen aus allen Zeiten. Ein Besuch des steinernen Heiligtums im Torrent de Pareis, ein romantischer Sonnenuntergang in Na Foradada oder ein Bummel in den Gassen von Fornalutx - das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was sich ein interessierter Reisender auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Quelle: Offizielle Homepage der ITB - Berlin
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