Von Mallorcajasmin, 1. Februar 2007, 15:18 Uhr

Viele deutsche Pensionäre träumen von einem Rentendasein in der Sonne Mallorcas. Daß das nicht so einfach ist zeigen viele gescheiterte Existenzen, die entweder verarmt auf der Insel ein schwieriges Dasein fristen, oder aber Rentner, die wieder nach Deutschland zurückgegangen sind. Man muss sich schon gut organisieren, wenn das Leben auf Mallorca ein gesichertes Altern bieten soll. Vieles ist total anders als bei uns in Deutschland. Sei es behördlich, sprachlich oder in Fragen der Gesundheitsabsicherung. Was passiert zum Beispiel, wenn man zum Pflegefall wird. Diese und mehr Fragen stellen sich den ausreisewilligen Rentnern und Pensionären immer wieder. Seit mehr als 13 Jahren hilft der Mallorquiner, Jose Rodriguez selbst Pensionär, hilflosen Menschen auf Ihrem Weg durch den Behördendschungel.
Er hat über 30 Jahre in Deutschland gelebt und gearbeitet und sieht sich daher als Vermittler zwischen den verschiedenen Mentalitäten und den immer wieder auftretenden Sprachbarrieren.

Unbestritten bleibt, das es vielen Menschen mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern, unter der mallorquinischen Sonne gesundheitlich besser geht. So geht es Allergikern oft besser und Menschen mit Gelenkschmerzen wissen die Sonne und Ihre positive Einflüsse auf die Gesundheit zu schätzen.

Wer mehr zu diesem Thema, ” Rentendasein unter der Sonne” wissen möchte sollte den ganzen Artikel im Mallorca Magazin dazu lesen.

Eines sollte aber Jedem klar sein, wenn man in die Fremde zieht, sei es auch “nur” Mallorca, sollte man die Sprache und die Gepflogenheiten der Einheimischen und die Gesetze, im Allgemeinen,kennen und können!!! Dann kann einem nichts Unvorhergesehenes passieren, man ist gewappnet und kann sich selbst helfen. Vielleicht sollten sich Interessierte auch erst einmal für 3-6 Monate einer Wohn-und Lebensprobe unterziehen. So erkennt man am besten den Unterschied zwischen Urlaub und dem wirklichem Leben. Denn im Alltag wird man mit der Realität häufiger konfrontiert, als in einem 14-tägigen Urlaub. Vor allem sollte sich jeder Umzugswillige eine Privatwohnung oder - haus mieten. Da lernt man schon so manches Problem eingehend kennen und ist nicht mehr so blauäugig und hilflos den alltäglichen Schwierigkeiten ausgestzt. Sei es im Umgang mit den Handwerkern, den Nachbarn oder den täglichen Besorgungen.

Bevor man sein ganzes bisheriges Leben in Deutschland hinter sich lässt, dazu gehören ja auch Familie, Freunde und Ärzte, sollte sich jeder erst mal eine kurzfristige Auszeit gönnen und dann mit etwas Abstand, einige Monate in der alten Heimat, eine endgültige Entscheidung treffen.

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