Von Mallorcajasmin, 8. Dezember 2006, 10:53 Uhr

Gestoppt hat das Projekt verfassungsrechtliche Bedenken.

Nach einem Bericht des “Handelsblatts” ist das bundeseinheitliche Rauchverbot , in Gaststätten und Schulen vom Tisch. Das Bundeskabinett wird lediglich ein Eckpunktepapier verabschieden, das ein Verbot in bundeseigenen Behörden und Ministerien vorsehe. Die Länder sollen aufgefordert werden, den Nichtraucherschutz in Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten und Restaurants durchzusetzen.

Quelle: Ruhr Nachrichten

Nun sind wir mal auf die Reaktionen aus der EU gespannt. Denn südeuropäische Länder sind da schon viel weiter als wir und dort hat man sich auch, relativ, klaglos seinem Schicksal ergeben. Klar, wird von Seiten der Tabakindustrie gestöhnt, da der Tabakkonsum zurückgegangen ist und viele Wirte sind nicht glücklich. Siehe Italien, dort haben Wirte die Aussengastronomie erweitern müssen, durch zusätzliche Schutzzelte für kühlere Monate. Doch der Umsatz ist trotzdem bis zu 30% zurückgegangen.

Ich glaube das wollte man in Deutschland nicht riskieren, denn hier haben wir eigentlich 8 Monate nicht die Möglichkeit, im Freien zu trinken und zu essen. Da hätten auch Schutzzelte und Heizstrahler nichts genutzt! Ausserdem wollte man keinen zusätzlichen Wirtschaftsabbruch riskieren, denn das Pflänzchen, welches in diesem Jahr gewachsen ist, ist noch nicht stabil genug und wäre wahrscheinlich dem allgemeinen Protest ganz zum Opfer gefallen. “Und dann habe wir ja noch die verfassungsrechtliche Verankerung des Gleichheitsprinzips.”
Dann Schauen wir mal, wie die Länder reagieren!!

Bis dahin alles Gute, eure mallorcajasmin

Social News und Social Bookmarking:Diese Icons linken zu Social Bookmarking Diensten. Dort koennt Ihr Eure Bookmarks online Verwalten und mit den anderen Nutzern teilen!
  • mrwong
  • Yigg
  • digg
  • del.icio.us
  • Webnews
Ähnliche Artikel:

Tags: , , ,

Kommentiere den Artikel oder setze einen Trackback

Bisher 2 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Felix

    Und wie gesundheitsschädlich ist denn der sog. Passivrauch wirklich?

    Es wurden diverse Gefahrenstoff-Messungen von überlst zugequalmten Lokalen veröffentlicht. Dazu steht in der Regel: “Seht her, welchen gesundheitsschädlichen Substanzen sich da ein Passivraucher aussetzen muss…”

    Nun, nimmt man diese Messergebnisse und vergleicht sie mit den zulässigen Grenzwerte am Arbeitsplatz 2007 (in der Schweiz z.B. wwwitsp1.suva.ch/sap/its/mimes/waswo/99/pdf/01903-d.pdf ), dann merkt man schnell, dass keiner der Gefahrenstoffe auch nur annähernd diese offiziellen Grenzwerte erreicht!

    Nun soll also ein Besuch in einem Lokal gesundheitsgefährlicher sein, als ein Arbeitsplatz, an welchem während 42 h/Wo höhere Konzentrationen als unbedenklich angesehen werden?

    Eine gute Zusammenfassung findet sich auf http://www.netzwerk-rauchen.de unter “Materialien”: www.netzwerk-rauchen.de/documents/Gefahrstofftabelle.pdf

  2. Kommentar von Martin

    Äh sorry, aber die Umsätze sind in Italien hochgegagen, in Schottland auch (bis zu 30%) und selbst im kalten Schweden funktioniert es bestens. Das Wetter spielt doch dabei keine Rolle!

    Ausserdem wäre die Ausnahme von Bars und Kneipen gegen die Verfassung / Gleichheit gewesen - denn warum soll eine Angestellte in der Bar nicht, im Restaurant hingegen doch geschützt werden?

    Und wer soll die Tabakkosten (20 Milliarden) weiterhin zahlen? Der kleine Bürger. So sorgt die Tabaklobby dafür das der Rauch weiter den Staat und den Bürger belastet.

Kommentiere den Artikel



Kommentare zu diesem Artikel über RSS 2.0-Feed verfolgen